S E Y C H E L L E N

Praslin, La Digue und Mahé – Juwelen im Indischen Ozean

Wissenswertes

über die Seychellen – allein schon der Name verführt zum Träumen …

–> Nationalhymne

Die Seychellen – ein tropisches Inselparadies, gehegt und gepflegt von der Bevölkerung und absolut nicht von Touristen „belagert“. 1500 km von Afrika und 8000 km von Europa entfernt, genau dort, wo viele, aber nicht alle Klischees zur Wahrheit werden. 

Mitten im Indischen Ozean, in Nachbarschaft zur ostafrikanischen Küste, etwa auf der Höhe von Mombasa, liegt das Zentrum des Seychellen-Archipels. Die insgesamt 115 Inseln, die über eine Fläche von ca. 400.000 km² verstreut liegen, werden in Innere und Äußere Seychellen unterteilt.
Sie bestehen aus zwei geologisch verschiedenen Teilen: den Korallen- und 32 Granitinseln.

Diese Granitinseln, darunter die 4 grössten, Mahé, Praslin, La Digue und Silhouette sind Reste eines uralten Kontinents aus dem Erdzeitalter, in dem Indien noch als eigener Kontient durch die Gegend driftete und dabei die Erdkruste hinter sich anhob.
Die übrigen Inseln sind zum größten Teil unbewohnt und für den normalen Flugreisenden aufgrund der enormen Entfernungen nur schwer zugänglich, oder ausschließlich als Tagesausflüge besuchbar. 

Ganz gleich, welche Insel man sich aussucht, unverwechselbar sind sie alle und jede einzelne hat ihren weißen Traumstrand aus dem Märchenbuch. Kleine zeitlose Welten, mit spektakulären Pflanzen- und Tierreichtum zu Wasser und an Land und der kreolischen Küche als zusätzliches Highlight.

Der Name ist ein Synonym für Inselurlaub schlechthin. Seychellen – das heißt üppige Vegetation, glasklares türkisfarbenes Meer, eine bunt schillernde Unterwasserwelt, palmengesäumte weiße Sandstrände und spektakuläre rote oder dunkelgraue bis schwarze Granitformationen. Ein ideales Ziel fürruhesuchende Naturliebhaber und Sonnenhungrige, die gerne faulenzen und baden, schnorcheln und tauchen, segeln und surfen. 

Nur etwa 30 Inseln des gesamten Archipels sind bewohnt, und die Hälfte der rund 73.000 Einwohner lebt auf der Hauptinsel Mahé. Ihren kulturellen Hintergrund bezieht die Bevölkerung aus ihrer Zusammensetzung von Afrikanern, Asiaten und Europäern. Hauptsprache ist neben der französischen und englischen Sprache das Kreolische
Auf jeder Reise sollten man mindestens drei Inseln besucht haben: Mahé, Praslin und La Digue. Vom einfachen Gästehaus bis zum exklusiven Luxushotel wird für jeden Geschmack und jedes Budget das Passende angeboten. Kleine Inselresorts abseits der großen Inseln bieten Ruhesuchenden jeden erdenklichen Luxus. 

Die Zeit auf den Inseln scheint still zu stehen. Seit Jahrhunderten konnten sich die einzelnen Inseln ihre Ursprünglichkeit und ihren natürlichen Charme bis heute bewahren. Die Menschen stehen in harmonischem Einklang mit der Natur – Massentourismus, Hektik und Stress sind auf den Seychellen Fremdworte.

Die Regierung der Seychellen setzt stark auf „sanften“ Tourismus, auch um das Ökosystem der Inseln zu schützen. Daher finden sich auf den Seychellen keine Hotelbauten, die höher sind als dortige Palmen. Rund 49% des Landgebietes sind unter Naturschutz gestellt, ebenso wie große Teile der umliegenden Gewässer, welche exquisite Tauchreviere bieten.
Erwähnenswert sind die zwei von der UNESCO ins Weltnaturerbe aufgenommenen Orte des Vallée de Mai, dem einzigen natürlichen Vorkommen der „Coco de Mer“ (die Seychellennusspalme, größte Nuss der Welt), sowie das Aldabra-Atoll mit seinem weltgrößten Vorkommen an Riesenlandschildkröten.
Auch auf „unseren“ Inseln gibt es noch freilebende oder teilweise als „Haustiere“ gehaltene Riesen dieser Art. 

Das Klima ist tropisch mit gleichbleibenden Temperaturen, tropische Wirbelstürme gibt es nicht.

Zeitverschiebung: im Sommer +2 h, im Winter +3 h (zur MEZ)

  

Klimatabelle JÄN. FEB. MÄR. APR. MAI JUN. JUL. AUG. SEPT. OKT. NOV. DEZ.
Max. Temperatur 30 31 31 31 30 29 28 28 29 30 30 30
Min. Temperatur 24 25 25 25 25 25 24 24 24 24 24 24
Sonnenstunden 5 6 7 8 8 8 8 7 8 7 7 6
Regentage 16 11 10 14 11 10 10 10 11 12 14 18
Wassertemperatur 27 28 28 29 28 27 26 26 26 26 27 27

 

Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang: Nur fünf Grad südlich des Äquators herrscht die Tag- und Nachtgleiche. Ziemlich genau zwölf Stunden lang ist Tag, die restlichen Stunden ist Nacht. In der kurzen halben bis dreiviertel Stunde der Dämmerung (von ca. sechs bis halb sieben) legt sich ein gewisses Zwielicht über die Inseln, das auf den Fotos in herrlichen Farben wiedergegeben wird.

 „Maybee tomorrow“ – die häufigste Antwort auf die Frage: „Wann …?“
Eine Uhr am Handgelenk trägt fast niemand, wenn es nicht grad ein Sonn- oder Feiertag ist, und die Uhr als Schmuckstück getragen wird.
Die Glocken der katholischen Kathedrale schlagen zweimal zur vollen Stunde, so dass auch die nicht so Fixen eine reelle Chance erhalten, die vollen Stunden zählen zu können.
Dieses doppelte Gebimmel war auch Anregung für den Text eines Lied, das hauptsächlich zur Weihnachtszeit auf den Inseln gespielt wird:
„Going back to the Seychelles, where the clock chimes twice,
going back to the Seychelles, islands of paradise.“

Going Back To The Seychelles“ , von Patrick Victor gesungen, der auch in der DVD „Weltweit – Lust auf Reisen“ als Backgroundmusik zu hören ist.

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