S E Y C H E L L E N

Praslin, La Digue und Mahé – Juwelen im Indischen Ozean

Di. 17.8. Tagesausflug zu Grande Soeur, Felicite und Coco Island

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Um 09:30 gings auf einem kleinen aber schnellen Boot mit der „Lone Wolf Crew“ und 16 anderen Gästen zu der größeren der beiden „Schwesterinseln“.  Baden, schnorcheln, ein super Lunch mit BBQ am Strand stand auf dem Programm. Nach dem Essen hielten wir die „vorgeschriebene“ Siesta auf der anderen Seite der Insel, die man in drei Minuten bequem zu Fuß erreichen kann,  auf einem super schönen Strand.
Mit kleinen „Zubringerbooten“ fuhren wir um halb drei wieder zu unserer „Yacht“ hinaus, die im tiefen Wasser ankerte, und weiter im Schnelltempo zur Insel Felicite, um mit einem Sprung vom Boot aus zu schnorcheln.  Ein total netter lustiger Skipper versprach  mir auf meine Frage, ob es da dann endlich Wasserschildkröten zu sehen geben wird, dass er mir seine Freundin „Selina“ vorstellen wird …

Tatsächlich, einige Minuten später brachte er mir schwimmenderweise „Selina“, eine mittelgroße Schildkröte mit beiden Händen bis vor meine Nase. Wir schwammen eine ganze Zeit lang mit ihr herum, sie ließ sich streicheln,  machte keine Anstalten zu fliehen, erst nach einigen Minuten war sie wieder fort! Hoffentlich sind unsere Fotos etwas geworden !!!
Die Unterwasserwelt vor Felicite war so etwas von atemberaubend schön, einfach ein unvergessliches Abenteuer für uns beide! Das Wasser so klar und nicht aufgewühlt wie sonst oft, die buntesten Fische in allen Farben,  …
Nach einer Stunde mussten wir aufs Boot zurück und es ging weiter nach Coco Island.
Wieder vom Boot aus ins Wasser, das leider um einiges trüber war, aber dort fand Gerhard endlich eine Schildkröte selbst!  So neugierig, wie diese Tiere sind, schwamm sie direkt auf mich zu, ich wusste nicht, wie man beim Schnorcheln den Retourgang einlegt, wollte sie fotografieren, und schon hatte sie mich ein bisschen in den Finger gezwickt. Aber ich war glücklich …
Auch dort vor Coco Island entdeckten wir dann noch eine bunte Fischwelt, die wir beide noch nie gesehen hatten – außer in diversen Dokumentationen …

Ein herrlicher Tag ging um ca. 17:00 zu Ende, wir mussten von unseren lieben italienischen Nachbarn Marta und Patrizio Abschied feiern, und echt müde vom vielen Schnorcheln fielen wir um 23:30 ins Bett.

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Mo. 16.6. Radausflug zur Grand Anse

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Zufällig hatten unsere Nachbarn und wir das selbe Ziel, die wunderschöne Grand Anse an der Ostküste.
Wir schnappten unserer Räder, die wir bis Do. ausgeliehen hatten, und fuhren ziemlich gemächlich und eben dahin. Erst später kamen einige Anstiege, die wir dann meist „schiebend“ erklommen. Ziemlich schweißtreibend bei 32° und 70° Luftfeuchtigkeit …
Nach einer tollen Strecke steil bergab, hörten wir schon das Tosen der Brandung. Wir waren endlich am Ziel, und die Anstrengungen hatten sich gelohnt!
Gerhard wollte mit den Nachbarn Marta und Patrizio noch über ein paar Felsen zur Petit Anse „klettern“, ich unterließ es und genoss diesen herrlichen Strand fast alleine.
Zum Baden war es aber leider (fast) nicht geeignet, das Meer war zu aufgewühlt, die Brandung hatte eine enorme Wucht. Also nur bis zu den Knien hinein und dann wieder schauen, schauen und genießen!
Auf dem Heimweg mussten wir Damen und Patrizio wieder schieben, der Anstieg war zu steil für uns.
Ein Taxi rauschte an uns vorbei, dem ich sehnsüchtig nachschaute …
Nach dem wir den höchsten Punkt passiert hatten ging es nur noch bergab. Bei einem typischen „Fresh Fruit Stand “ genehmigten wir uns einen Früchtecocktail, auf den uns Patrizio einlud. Mit einigen frischen Sternfrüchten beladen landeten wir wohlbehalten zu Hause.

Zum Abendessen gabs Toast, Käse, Tomaten roh und auch Salat und Früchte, die wir auf der Veranda  (mit unseren Hunden)  verzehrten.

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So. 15.5. „Fest der Auferstehung der Jungfrau Maria“

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Es hat sich ausgezahlt, unseren Urlaub genau rund um dieses Fest zu planen.
Häuser und Gärten werden mit Girlanden und Fähnchen geschmückt, in einer Prozession gehen laut singend die Seychelloise aller Inseln, die extra angereist sind mit ihren kostbarsten Gewändern hinter dem Pfarrer und der Marienstatue her, und in der festlich geschmückten Kirche wird ein kurzer Gottesdienst gefeiert. Mit echt schönen und berührenden Marienliedern! Vor der Kirche gabs dann einheimische Kost als „Take away“, Getränke und süße Köstlichkeiten.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder an unserem Hausstrand, der Anse Reunion.
Für das Abendessen ließen wir uns in der „La Digue Island Lodge“ einen Tisch für das Abendbuffet reservieren.
Wir speisten wie die Könige direkt am Wasser in der ersten Reihe, kosteten uns durch alle Vorspeisen, nahmen reichlich von den vielfältigen Hauptgerichten, verzehrt ein Eis mit süßem Karamel- Kuchen als Nachspeise und plauderten zu Hause noch bis halb zwölf auf der Veranda unserer Nachbarn.
Da lagen wir sonst schon lang im Bett, weil wir meistens ziemlich müde sind …

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Sa. 14.8. Transfer nach La Digue

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Nach dem Frühstück gab es einen sehr herzlichen Abschied von Miriam, Jerry und Gerard. Irgendwie schade, dass wir weiter mussten, aber schließlich war erst ein Drittel unserer Reise vorbei.

Beim Jetty (An- und Ablegestelle der Schiffe) angekommen, herrschte schon reges Treiben. Viele Einheimische wollten ein Ticket wegen der Feiern zu Maria Himmelfahrt nach La Digue ergattern, wir hatten gottseidank reserviert.
Die Überfahrt verlief ziemlich stürmisch, wir hatten einen Stehplatz an der linken (trockenen) Seite, die Cat Roses war hoffnungslos überfüllt.
Ein Taxi brachte uns zu unserer Villa Creole, zur Begrüßung gab es einen eisgekühlten Sternfruchtsaft, (man könnte davon süchtig werden) und bezogen wir unsere Villa. Alles genau so wie im Internet schon gesehen.

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand vor unserer Haustür (30° Wassertemperatur, vorgelagertes Riff, sehr flaches Wasser am Nachmittag bei Ebbe, Seegurken und kleine Fische beim Schnorcheln entdeckt), hauseigene Liegen und Strandtücher stehen zur Verfügung, eine Freiluftdusche und zwei Liegen stehen in unserem Garten – einfach himmlisch.

Wieder zurück bei unserer Villa machten wir Bekanntschaft mit unseren sehr lieben – gänzlich unitalienisch ruhigen  –  italienischen Nachbarn, die drei herrenlose Hunde (zwei jüngere schwarze verspielte Mischlinge und ein Retriever) mitverpflegen.
Natürlich lagen sie dann auch schon bei uns vor der Haustür und wie es weitergeht, kann man sich ja denken …
Am späten nachmittag hörten wir „Matchgeräusche“, fanden den Platz, aber leider kamen uns alle leute schon entgegen – das Spiel war vorbei. L
Einige Spieler und Zuschauer standen noch in Gruppen zusammen, für ein paar Fotos reichte es grad noch.
Nächstes Match in Mahe ist am Samstag – vielleicht geht sich das dann aus für uns!
Auf der Suche nach einem Restaurant für das Abendessen waren wir ziemlich erfolglos zu Fuß unterwegs, nur „Zerof“ der das Buffet für später vorbereitete, machte uns einen geviertelten Toast mit Käse und Tomaten, der sich Sandwich nannte.
Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne verwandelten den Himmel über unserem Hausstrand in ein farbenprächtiges  „ Gemälde“ … na endlich, so lang hatten wir drauf gewartet!

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Fr. 13.8. Mit einem Fischerboot zur Baie Ste Anne

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Endlich hat es sich so richtig ausgezahlt, in der Früh um sechs aufzustehen. Fotos vom Sonnenaufgang zufriedenstellend *ggg*

Mit der „Eagles II“, Jerry´s Fischerboot und Gerard als Lotse gings am letzten Tag auf Praslin nach dem Frühstück hinaus aufs Meer, um den Küstenabschnitt zu sehen, den wir noch nicht kannten. Wir fuhren an Traumstränden vorbei Richtung  Süden bis zur Baie Ste Anne. Nach einer Runde durch die Hafenbucht stoppten wir am Rückweg in der Anse Badamier, Gerard holte frische Kokosnüsse von einer Palme, wir tranken sie aus. Nächster Badeaufenthalt an der Anse Badamier, und zuletzt enterten wir den Anse La Farine.

Zum Abendessen zu Hause bestellten wir nochmals den „Smoked Fish Salad“, weil er wirklich super schmeckte, aßen die restlichen Früchte und packten unsere Koffer für die Abreise am Samstag Früh nach La Digue.

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Do. 12.8. 3 Inseltour – Cousin, Courieuse, St. Pierre

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Mit einem tollen Katamaran steuerten wir zuerst die Vogelschutzinsel Cousin an. In 1 ½ Stunden durchwanderten wir bei großer Hitze und schwüler Luft die Insel, kletterten bis zum höchsten Gipfel, um einen schönen Blick auf die Umgebung genießen zu können.
Da es weder Ratten noch Katzen gibt, brüten Vögel sogar am Boden, Aldabra-Riesenschildkröten laufen herum, Geckos, Tausendfüßler und Einsiedlerkrebse ließen sich blicken.

Zweites Ziel war die Insel Curieuse. Echt tolles Barbecue am Strand, mit gegrilltem Yellow Fish, Chicken, Gurken- und Tomatensalat, Kartoffelsalat !!!, Reis und Obst als Nachspeise.
Nach einer kurzen Pause ging es wieder quer über die Insel zur anderen Seite, wo ein Reservat für Schildkröten zu besichtigen gab. Diese Kraxlerei hab ich mir erspart, Gerhard schlug sich mit der Gruppe tapfer durch die Büsche, ich genoss den Strand und fuhr mit einigen anderen per Schiff auf die andere Seite.

Dritte und letzte Station mit der Twinspirit:  Schnorcheln vor St. Pierre. Einige silbern glänzende Fische konnte man sehen, weil mit Brot angefüttert wurde, sonst eher enttäuschend, ich hoffe, dass wir ein anderes Mal mehr vom Meer und seinen exotischen Bewohnern sehen werden.

Grandios unser „Dinner“ in unserem Chalet zu Hause:
Vorspeise:  Geräucherter Fischsalat vom Blue Marlin mit Weißkraut und roten und gelben fein geschnittenen Paprikastreifen – angenehm“ säuerlich“  mariniert
Hauptspeise:  Kingfish mit grünem Gemüse (Kohl, Spinatblätter?) und Paprikasalat
Nachspeise: Fruchtcocktail mit tropischen Früchten und Mangosaft

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Mi. 11.8. Vallee de Mai und Anse Lazio

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Um 08:15 wurden wir bereits von CTS (Creole Travel Service) mit einem kleinen Bus abgeholt und zum Vallee de Mai gebracht. Dort warteten wir auf andere Gäste, die ebenfalls für die Führung um 09:00 angemeldet waren. Ein herrlich starker Urwaldregenguss empfing uns! Bis jetzt haben wir diese Güsse nur von unserer Terrasse aus verfolgt. Fotoapparat mitnehmen, oder nicht? Ich entschied mich dafür  – gottseidank.
Mit den Worten „lets rock`n roll“  schnappte sich Roy, unser deutschsprechender Führer unsere kleine, aber feine Gruppe von ca. 10 Leuten. (Italiener und Franzosen waren mindestens dreimals so viele in anderen Gruppen …)

Unter den riesigen Palmen war es bis zur Hälfte des Rundganges gar nicht so schlimm. Gewaltige Eindrücke prasselten mit einem starken Regenguss in der 2. Hälfte des Weges auf uns nieder.  Coco de Mer Palmen und alles was dort sonst noch wächst, einfach gigantisch – der Mensch, ein unbedeutsamer Teil davon.

2. Teil dieses Tages: Fahrt zu einer der berühmtesten Buchten auf den Seychellen , der Anse Lazio, die nur schwer zu Fuß zu erreichen ist.
Hatten nur wenige Regengüsse zu überstehen, oft scheinte die Sonne.

Den Rest erzählen die Fotos … (die dann morgen nachgeliefert werden 🙂 )

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SORRY …

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Leider gab es nach dem 13.8. in Praslin keine Internetverbindung mehr. Haben zwar neue Karten für jeweils eine Stunde öfters gekauft, nur funktionierte nix … Jetzt sind wir auf Mahe und in der Nähe der Rezeption klappt es anscheinend doch noch.
Werden versuchen in den nächsten Tagen die restlichen Berichte online zu stellen.

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Di. 10.8. Tag 3 auf Praslin

Posted by m.g.tischler - 13. August 2010

Diesmal läutet der Wecker um 05:45, Blick hinaus, Regen und grauer Himmel. Gerhard brummt verschlafen: „Ich bleib da.“
Trotzdem ab zum Strand, vielleicht ändert sich ja doch noch etwas.

Freundliche Menschen, jeder grüßt und fragt, wie es mir geht, einige sammeln den Müll der Gäste ein, ich sitze auf einem Palmenstumpf, und warte …
Hinter einigen Palmen höre ich ein gleichmäßiges Klopfen, so als würde jemand eine Kokosnuss aufschlagen. Ich schaue nach und sehe, wie jemand mit einem großen Stein Krebse zerstampft, sie mit Sand vermischt und in einen Kübel wirft.
Auf meine Frage, was er da tut, entwickelt sich wieder ein nettes Gespräch. Obwohl es nicht immer leicht ist, alles zu verstehen, denn das einheimische Englisch klingt oft sehr verfälscht.
„Fish-Curry“, lautet die Antwort. Das ist eine von den landestypischen Speisen und schmeckt echt gut, hat mit „Curry“ gar nichts zu tun, sieht eher aus wie Fisch oder Fleisch in einer dunklen Sauce, sehr gut gewürzt.
Und das sollen wir gegessen haben, schießt es mir durch den Kopf? Zu guter letzt zeigt mir der freundliche Mann noch die Kopra, die er mit den bloßen (schmutzigen) Händen dazugemischt hat, und auch die zwei Früchte, die den Geschmack verbessern. Ich brauchte einige Augenblicke, um diesen Anblick zu „verdauen“.
Dann plötzlich ging zwar nicht die Sonne am Himmel, aber mir ein Licht auf. Curry bedeutet „eingedickte Sauce, etwas Breiartiges“, und es ist nicht mit Fisch, sondern für die Fische – nämlich zum anfüttern.

Erleichtert plauderten wir noch eine Weile, der Fischer Jerry (Bruder unserer Chaletbesitzer) und sein Freund Gerard luden uns ein, mit ihnen zum Fischen einmal rauszufahren, oder einen kleinen Ausflug mit seinem Boot, der „Eagle II“ zu unternehmen, wo auch immer wir hinwollen.

Mal schauen, was unser Zeitplan noch zulässt …

Pünktlich, wie vereinbart stand unser Mietwagen, ein Hyundai i10 vor der Tür. Diesmal wollten wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen, und nicht von Ralley-fahrenden Bus-Chauffeuren abhängig sein.

Erster Stopp nach kurzer Fahrt in der Baie Ste Anne, Kirch besichtigt, davor meine heißgeliebten Frangipani Blüten entdeckt, an der Rückseite der Kirche steht ein riesengroßer Jackfruitbaum (endlich einen gefunden, denn von meiner Farm kenn ich den ja schon *ggg*), drei Riesenspinnen hoch über uns fotografiert, Kirche auch von innen besichtigt – da dürften schon die ersten Vorbereitungen für das große Fest „Maria Himmelfahrt“ begonnen haben (echt schön geschmückt).
Nun nahmen wir den längeren Weg entlang der Küste um auf die Westseite zu gelangen. Echt tolle Landschaft, 30% Steigung immer wieder rauf und runter, an der Anse Marie Luise vorbei, wieder Steigungen wie in der Hochschaubahn im Prater bergauf und bergab, dann sahen wir schon die Bucht Anse Consolation. (Wild, romantisch und einsam – wie immer! Ja hat da denn sonst keiner mehr Urlaub außer uns?)
Die Hitze gepaart mit Luftfeuchtigkeit schlug uns entgegen, nach einigen Fotos zurück ins Auto, das sich wieder voll aufheizte, und weiter an der Westküste nach Norden.
Laut Reiseführer wussten wir, dass um diese Jahreszeit das Baden an der Anse Takamaka (im Westen), an der Grand Anse und an der Anse Kerlan durch die Seegrasanschwemmungen nicht sehr einladend ist. Dem können wir voll beipflichten.
Wir fuhren am Flughafen vorbei, genau gegenüber liegt die „Praslin Ocean Farm“ mit dem Black Pearl Schauraum und dem Shop dazu.
Zuerst sahen wir uns die Muschel-Zuchtbecken genauer an, sahen zwei toll gefärbte Seesterne, ca. 30 cm im Durchmesser, so schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte mir das liebe Mädel schon den roten Stern auf die offene Handfläche gelegt. Seltsames Gefühl, aber nicht unangenehm.
Als wir den “Streichelzoo“ hinter uns hatten, gings weiter in den Schauraum, wo wir einiges über die Zucht der „Schwarzen Perlen“ (die auch gold, grün, blau, … sein können) lernten. 4 bis 12 Jahre dauert es vom einsetzen des Kernes bis zur fertigen Perle. Daher auch die hohen Preise von 500 € aufwärts für eine einzelne in einem Schmuckstück gefasste Perle.

Dann noch ein Stück mit dem Auto weiter, denn laut Miriam, unserem guten „Hausgeist“ brauchen wir nur durch das feudale „Lemuria Resort“ durch, was erlaubt sein soll, und als lohnendes Ziel dieses Tages wartet die Anse Georgette, die noch schöner und einsamer und toller sein soll, als alles bisher gesehene.
Leider waren wir nicht angemeldet, und die vorgesehene Besucherzahl für diesen Strand war schon erreicht.
Der Security am Eingang zum Resort bedauerte freundlich aber bestimmt, dass es heute nicht mehr möglich sei L.

Die Heimfahrt führte uns durch das Inselinnere, vorbei am Valle de Mai, und dann in einem großen Bogen wieder zur (seegrasfreien) Ostküste. Wir hatten Glück, oder die langen Vorbereitungen haben sich doch ausgezahlt – wir haben eindeutig das beste Quartier auf der Insel!

Da wir von den Früchten am Nachmittag nicht wirklich satt waren, beschlossen wir einen Tisch im „Les Laurier“ zu bestellen. Um halb acht war es dann soweit – ein herrliches kreolisches Buffet, eine Unmenge an verschiedenen Salaten, und Vorspeisen, gegrillter Shellfisch und Jobfish (muss erst schauen, wie man den wirklich schreibt, Chicken und Pork, zu dem kamen wir gar nicht mehr, weil wir schon so voll waren. Selbst einen köstlichen Kuchen ließen wir sausen und bezahlten nur 25 €, für die Seychellen gar nicht so viel. Diesen Preis war es allemal wert.
Und jetzt sitz ich wieder bei Windstille und „nur“ 26° und 86% LF auf der Terrasse und werde versuchen mit der Wertkarte, die nur eine Stunde gültig ist, die Berichte online zu stellen.

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Mo. 9.8. Tag 2 auf Praslin

Posted by m.g.tischler - 13. August 2010

Der Wecker läutete um sechs, ein Blick hinaus in den Tropenregen, und wieder ins Bett zurück. Alles grau in grau, 26° und 92% Luftfeuchtigkeit – die Haut wird auch im Zimmer nass!
Beim ersten Frühstück auf unserer Terrasse schien bereits wieder die Sonne.
Wir wurden mit Tee und Kaffee, Apfelsaft, 6 Scheiben Toast, Butter, Marmelade, Nutella und einem tollen Früchteteller verwöhnt.
(Wassermelone, Zuckermelone und Ananasstücke, die herrlich schmeckten!)
Pläne für den heutigen Tag finalisiert, zeigten Miriam, unserer Rezeptionistin den mitgebrachten Busfahrplan. Dieser konnte gleich wieder zu den Erinnerungsstücken gelegt werden, denn die Busse fahren mehr oder weniger wann es ihnen gefällt.

Wir fanden die Busstation, warteten gottseidank nur kurz, stiegen ein und los gings mit der nächsten „Höllenfahrt“ mit dem Ziel Anse Boudin.
Für schwache Nerven ist das wieder nicht gewesen. Ein paar Seychelloise lehnten gemütlich in den Sitzen, während ich mich versuchte irgendwo festzuhalten. Nach 7 km kamen wir heil am Ziel an, einige Fahrgäste wanderten weiter zur Anse Lazio (die für uns am Mittwoch am Programm steht) und wir wanderten ein Stück bergab zum Strand.

Dieses Wort ist einfach zu nichtssagend für dieses traumhafte Fleckchen auf dieser Insel!
In Stichworten: Weit und breit niemand außer uns, von Wind und Wetter gezeichnete weiße Baumstämme die ins Meer ragen, mehr als weiß und feinkörnig der Sand, beeindruckende Granitformationen, türkis und dunkelblaues Wasser – mich hätte es nicht gewundert, wenn plötzlich Robinson oder Tom Hanks aufgetaucht wäre …

Das Meer gehörte uns – zum Schnorcheln war leider das Meer zu aufgewühlt, aber das Schwimmen herrlich.
Ein Einheimischer wollte uns einen Octopus verkaufen, wir lehnten dankend ab – fotografieren genügte schon!
Neben uns fuhren von einem Privatgrundstück zwei Fischer hinaus, von einem lieben Schäferhund begleitet, der aber dann doch wieder zurückschwamm.
Das hätte unserer Chira auch gefallen!

Langsam dachten wir ans weitergehen, aber die Überlegungen zur Busstation zurückzugehen, verwarfen wir wieder. Wir wanderten die 7 km Richtung Cote d`Or teilweise an den Stränden entlang, oder auf der Straße, nachdem wir sowieso alle Strände „abklappern“ wollten.

So kamen wir zum Anse Takamaka, mit herrlichen Bäumen dieser Art am Ufer, natürlich mit allen diesen wunderbaren Eigenschaften die die Strände hier so haben, und wieder waren wir die einzigen hier.

Nun ging es weiter teils auf der Straße, teils am Strand. Auf dem Weg zur Anse Possession konnten wir einen kleinen Mangrovenwald aus der Nähe betrachten, erwischten für Fotos einige Krabben und wanderten weiter.
Mit Flip-Flops (!), Sand zwischen den Zehen, nass geschwitzter Kleidung und doch schon recht müde …

Die Granitfelsen an der Anse Possession entschädigten für die Anstrengungen.
Nun führte der Weg auf der Straße mit einer „Abkürzung“ durch das Landesinnere – steil bergauf, bergab, teilweise in der brennenden Mittagssonne … nach einiger Zeit, die einem endlos vorkommt, weil die Sohlen schon brennen, kamen wir an einem Fruchtstand vorbei. Wir tranken aus einer eisgekühlten Kokosnuss das Wasser (1l) bestaunten die tropischen Früchte, nahmen eine ganze Menge davon mit nach Hause , (Papayas, Bananen, Sternfrüchte, grüne Orangen und golden Apples) und bestellten einen Tisch für Mittwoch zum Abendessen.
„La Mama“ die Chefin, kocht persönlich für höchstens 12 Gäste, das dreigängige Menü wird vorher schon festgelegt.
Diese Familie war wirklich nett und freundlich, wir durften in den privaten Garten und den Männern beim Baum fällen zusehen, Blumen fotografieren und lange plaudern. Wir freuen uns schon auf Mittwoch!

Das Beste – dieser Fruchtstand ist nur mehr 10 Gehminuten von unserem Chalet entfernt gewesen !!!

Zu Hause angekommen genossen wir noch unseren Strand daheim, und beschlossen, am Abend eine Pizza für uns beide zu holen.
Als Nachspeise kosteten wir uns durch die mitgebrachten Früchte, besonders der „Goldene Apfel“ schmeckte herrlich. Hartes Fruchtfleisch an einem kleinen Kern, süß und angenehm säuerlich zugleich, einfach phänomenal.

Zur Sicherheit wieder den Wecker gestellt – vielleicht gibt’s dann am Dienstag einen richtigen Sonnenaufgang ohne Regen und Bewölkung!

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