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Praslin, La Digue und Mahé – Juwelen im Indischen Ozean

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Fr. 20.8. Transfer von La Digue über Praslin nach Mahe

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Mit der kleineren Cat Roses dauerte die Fahrt nach Praslin nur ca. eine Vietelstunde, danach zwei Stunden Warten auf die Abfahrt der größeren Cat Cocos, die uns in ziemlich wilder und wackelnder Art nach Mahe, unserer letzten Insel brachte.

Der Transfer mit Creol Travel Service zu den Chalets d´Anse Forbans klappte einwandfrei und um ca. 17:00 waren wir in unserer letzten Villa. Herrlich am Rand der kleinen Siedlung mit fünf Häusern gelegen, direkt am Strand, vor unserer Nase ein von der Naturschutzorganisation gekennzeichnetes Schildkrötennest, Essensvorräte im Eiskasten, alles herrlich sauber und nett – wir können mit unserer Quartierwahl in diesen drei Wochen voll zufrieden sein!

Wie fast jeden Tag (ohne Internetverbindung) –fielen wir früh und echt müde von der „Schauklerei“ auf den Schiffen in die Betten!
P.S.: Herrlich weiche Matratzen, nachdem wir auf La Digue auf den härtesten Rosshaarmatratzen dieser Welt geschlafen  –  oder auch nicht –  haben … 🙂

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Do. 19.8. Radtour zur Anse Severe, Anses Patates und Anse Gaulettes

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Durch La Passe Richtung Norden, an der Anse Severe vorbei, steil bergauf zur Anse Patates, und weitere unzählige Steigungen und abfallende Strecken bei großer Hitze und Luftfeuchtigkeit ließen uns bald wieder mit den Rädern umkehren, wobei Gerhards Kondition natürlich um Eckhäuser besser war als meine (nichtvorhandene). Also verbrachten wir an der Anse Severe ein paar schöne Stunden, spielten mit einer kleinen Bronze-Eidechse und genossen den letzten Tag auf La Digue.
Zurück bei unserer Villa Creole schnappte ich mir den Fotoapparat und ging durch unserern Vorgarten zum Strand, als ich plötzlich von einem aufgeregten Hausdiener geholt wurde. „Come on, take a T-Shirt, come to the doctor … your man … hospital …!“ Nach einigen Schrecksekunden wusste ich, dass da etwas nicht stimmte. Zurück beim Haus sah ich Gerhard mit einem Geschirrtuch um die linke Hand gewickelt, in der Türe stehen. Gottseidank, er steht wenigstens … waren meine ersten Gedanken … !
Beim Auskratzen des letzten Restes einer Kokosnuss rutsche er mit dem spitzen Messer ab stach sich unterhalb des Daumens ins Fleisch und blutete stark.
Ab mit dem (kostenlosen) Taxi ins Spital, drei Nähte geholt, und eine halbe Stunde später wieder zu Hause!
Gottseidank kaum Schmerzen, aber mit dem Baden und vor allem Schnorcheln ist es für Gerhard jetzt vorbei!

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Mi. 18.8. Durch den L´Union Estate und zur Anse Source d`Argent

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Marta und Pat wurden in der Früh abgeholt, und nun hieß es tatsächlich Abschied nehmen, mit dem Versprechen, uns möglicherweise zu Ostern im nächsten Jahr wiederzusehen. Florenz ruft …

Wir bestiegen unsere Drahtesel, fuhren nur einge Minuten, besichtigten einen uralten Friedhof mit Gräbern aus dem 18. Jhdt., eine Kopramühle, eine Vanilleplantage, ließen einen geschmückten Ochsenkarren mit einem Hochzeitspaar vorbeifahren und gelangten nach 10 Minuten Fußmarsch zum wohl angeblich meistfotografiertesten Felsen am berühmten Strand von La Digue.
Von Einsamkeit keine Rede mehr, viele Tagestouristen vor allem Italiener, bevölkerten die vielen Strandabschnitte. So marschierten wir bis an südliche Ende und hatten die allerletzte Bucht wieder für uns allein. Wir blieben fast bis zum Sonnenuntergang, genossen die Ruhe, das Glitzern des Meeres, plauderten mit einem Seychelloise, genossen es, fast alleine den sandigen Weg zurück durch die vielen Granitfelsen zu den Rädern zu stapfen.

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Di. 17.8. Tagesausflug zu Grande Soeur, Felicite und Coco Island

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Um 09:30 gings auf einem kleinen aber schnellen Boot mit der „Lone Wolf Crew“ und 16 anderen Gästen zu der größeren der beiden „Schwesterinseln“.  Baden, schnorcheln, ein super Lunch mit BBQ am Strand stand auf dem Programm. Nach dem Essen hielten wir die „vorgeschriebene“ Siesta auf der anderen Seite der Insel, die man in drei Minuten bequem zu Fuß erreichen kann,  auf einem super schönen Strand.
Mit kleinen „Zubringerbooten“ fuhren wir um halb drei wieder zu unserer „Yacht“ hinaus, die im tiefen Wasser ankerte, und weiter im Schnelltempo zur Insel Felicite, um mit einem Sprung vom Boot aus zu schnorcheln.  Ein total netter lustiger Skipper versprach  mir auf meine Frage, ob es da dann endlich Wasserschildkröten zu sehen geben wird, dass er mir seine Freundin „Selina“ vorstellen wird …

Tatsächlich, einige Minuten später brachte er mir schwimmenderweise „Selina“, eine mittelgroße Schildkröte mit beiden Händen bis vor meine Nase. Wir schwammen eine ganze Zeit lang mit ihr herum, sie ließ sich streicheln,  machte keine Anstalten zu fliehen, erst nach einigen Minuten war sie wieder fort! Hoffentlich sind unsere Fotos etwas geworden !!!
Die Unterwasserwelt vor Felicite war so etwas von atemberaubend schön, einfach ein unvergessliches Abenteuer für uns beide! Das Wasser so klar und nicht aufgewühlt wie sonst oft, die buntesten Fische in allen Farben,  …
Nach einer Stunde mussten wir aufs Boot zurück und es ging weiter nach Coco Island.
Wieder vom Boot aus ins Wasser, das leider um einiges trüber war, aber dort fand Gerhard endlich eine Schildkröte selbst!  So neugierig, wie diese Tiere sind, schwamm sie direkt auf mich zu, ich wusste nicht, wie man beim Schnorcheln den Retourgang einlegt, wollte sie fotografieren, und schon hatte sie mich ein bisschen in den Finger gezwickt. Aber ich war glücklich …
Auch dort vor Coco Island entdeckten wir dann noch eine bunte Fischwelt, die wir beide noch nie gesehen hatten – außer in diversen Dokumentationen …

Ein herrlicher Tag ging um ca. 17:00 zu Ende, wir mussten von unseren lieben italienischen Nachbarn Marta und Patrizio Abschied feiern, und echt müde vom vielen Schnorcheln fielen wir um 23:30 ins Bett.

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Mo. 16.6. Radausflug zur Grand Anse

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Zufällig hatten unsere Nachbarn und wir das selbe Ziel, die wunderschöne Grand Anse an der Ostküste.
Wir schnappten unserer Räder, die wir bis Do. ausgeliehen hatten, und fuhren ziemlich gemächlich und eben dahin. Erst später kamen einige Anstiege, die wir dann meist „schiebend“ erklommen. Ziemlich schweißtreibend bei 32° und 70° Luftfeuchtigkeit …
Nach einer tollen Strecke steil bergab, hörten wir schon das Tosen der Brandung. Wir waren endlich am Ziel, und die Anstrengungen hatten sich gelohnt!
Gerhard wollte mit den Nachbarn Marta und Patrizio noch über ein paar Felsen zur Petit Anse „klettern“, ich unterließ es und genoss diesen herrlichen Strand fast alleine.
Zum Baden war es aber leider (fast) nicht geeignet, das Meer war zu aufgewühlt, die Brandung hatte eine enorme Wucht. Also nur bis zu den Knien hinein und dann wieder schauen, schauen und genießen!
Auf dem Heimweg mussten wir Damen und Patrizio wieder schieben, der Anstieg war zu steil für uns.
Ein Taxi rauschte an uns vorbei, dem ich sehnsüchtig nachschaute …
Nach dem wir den höchsten Punkt passiert hatten ging es nur noch bergab. Bei einem typischen „Fresh Fruit Stand “ genehmigten wir uns einen Früchtecocktail, auf den uns Patrizio einlud. Mit einigen frischen Sternfrüchten beladen landeten wir wohlbehalten zu Hause.

Zum Abendessen gabs Toast, Käse, Tomaten roh und auch Salat und Früchte, die wir auf der Veranda  (mit unseren Hunden)  verzehrten.

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So. 15.5. „Fest der Auferstehung der Jungfrau Maria“

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Es hat sich ausgezahlt, unseren Urlaub genau rund um dieses Fest zu planen.
Häuser und Gärten werden mit Girlanden und Fähnchen geschmückt, in einer Prozession gehen laut singend die Seychelloise aller Inseln, die extra angereist sind mit ihren kostbarsten Gewändern hinter dem Pfarrer und der Marienstatue her, und in der festlich geschmückten Kirche wird ein kurzer Gottesdienst gefeiert. Mit echt schönen und berührenden Marienliedern! Vor der Kirche gabs dann einheimische Kost als „Take away“, Getränke und süße Köstlichkeiten.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder an unserem Hausstrand, der Anse Reunion.
Für das Abendessen ließen wir uns in der „La Digue Island Lodge“ einen Tisch für das Abendbuffet reservieren.
Wir speisten wie die Könige direkt am Wasser in der ersten Reihe, kosteten uns durch alle Vorspeisen, nahmen reichlich von den vielfältigen Hauptgerichten, verzehrt ein Eis mit süßem Karamel- Kuchen als Nachspeise und plauderten zu Hause noch bis halb zwölf auf der Veranda unserer Nachbarn.
Da lagen wir sonst schon lang im Bett, weil wir meistens ziemlich müde sind …

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