S E Y C H E L L E N

Praslin, La Digue und Mahé – Juwelen im Indischen Ozean

Mo. 9.8. Tag 2 auf Praslin

Posted by m.g.tischler - 19. Dezember 2020

(Beitrag erstellt am 13.08.2010)
Der Wecker läutete um sechs, ein Blick hinaus in den Tropenregen, und wieder ins Bett zurück. Alles grau in grau, 26° und 92% Luftfeuchtigkeit – die Haut wird auch im Zimmer nass!
Beim ersten Frühstück auf unserer Terrasse schien bereits wieder die Sonne.
Wir wurden mit Tee und Kaffee, Apfelsaft, 6 Scheiben Toast, Butter, Marmelade, Nutella und einem tollen Früchteteller verwöhnt.
(Wassermelone, Zuckermelone und Ananasstücke, die herrlich schmeckten!)
Pläne für den heutigen Tag finalisiert, zeigten Miriam, unserer Rezeptionistin den mitgebrachten Busfahrplan. Dieser konnte gleich wieder zu den Erinnerungsstücken gelegt werden, denn die Busse fahren mehr oder weniger wann es ihnen gefällt.

Wir fanden die Busstation, warteten gottseidank nur kurz, stiegen ein und los gings mit der nächsten „Höllenfahrt“ mit dem Ziel Anse Boudin.
Für schwache Nerven ist das wieder nicht gewesen. Ein paar Seychelloise lehnten gemütlich in den Sitzen, während ich mich versuchte irgendwo festzuhalten. Nach 7 km kamen wir heil am Ziel an, einige Fahrgäste wanderten weiter zur Anse Lazio (die für uns am Mittwoch am Programm steht) und wir wanderten ein Stück bergab zum Strand.

Dieses Wort ist einfach zu nichtssagend für dieses traumhafte Fleckchen auf dieser Insel!
In Stichworten: Weit und breit niemand außer uns, von Wind und Wetter gezeichnete weiße Baumstämme die ins Meer ragen, mehr als weiß und feinkörnig der Sand, beeindruckende Granitformationen, türkis und dunkelblaues Wasser – mich hätte es nicht gewundert, wenn plötzlich Robinson oder Tom Hanks aufgetaucht wäre …

Das Meer gehörte uns – zum Schnorcheln war leider das Meer zu aufgewühlt, aber das Schwimmen herrlich.
Ein Einheimischer wollte uns einen Octopus verkaufen, wir lehnten dankend ab – fotografieren genügte schon!
Neben uns fuhren von einem Privatgrundstück zwei Fischer hinaus, von einem lieben Schäferhund begleitet, der aber dann doch wieder zurückschwamm.
Das hätte unserer Chira auch gefallen!

Langsam dachten wir ans weitergehen, aber die Überlegungen zur Busstation zurückzugehen, verwarfen wir wieder. Wir wanderten die 7 km Richtung Cote d`Or teilweise an den Stränden entlang, oder auf der Straße, nachdem wir sowieso alle Strände „abklappern“ wollten.

So kamen wir zum Anse Takamaka, mit herrlichen Bäumen dieser Art am Ufer, natürlich mit allen diesen wunderbaren Eigenschaften die die Strände hier so haben, und wieder waren wir die einzigen hier.

Nun ging es weiter teils auf der Straße, teils am Strand. Auf dem Weg zur Anse Possession konnten wir einen kleinen Mangrovenwald aus der Nähe betrachten, erwischten für Fotos einige Krabben und wanderten weiter.
Mit Flip-Flops (!), Sand zwischen den Zehen, nass geschwitzter Kleidung und doch schon recht müde …

Die Granitfelsen an der Anse Possession entschädigten für die Anstrengungen.
Nun führte der Weg auf der Straße mit einer „Abkürzung“ durch das Landesinnere – steil bergauf, bergab, teilweise in der brennenden Mittagssonne … nach einiger Zeit, die einem endlos vorkommt, weil die Sohlen schon brennen, kamen wir an einem Fruchtstand vorbei. Wir tranken aus einer eisgekühlten Kokosnuss das Wasser (1l) bestaunten die tropischen Früchte, nahmen eine ganze Menge davon mit nach Hause , (Papayas, Bananen, Sternfrüchte, grüne Orangen und golden Apples) und bestellten einen Tisch für Mittwoch zum Abendessen.
„La Mama“ die Chefin, kocht persönlich für höchstens 12 Gäste, das dreigängige Menü wird vorher schon festgelegt.
Diese Familie war wirklich nett und freundlich, wir durften in den privaten Garten und den Männern beim Baum fällen zusehen, Blumen fotografieren und lange plaudern. Wir freuen uns schon auf Mittwoch!

Das Beste – dieser Fruchtstand ist nur mehr 10 Gehminuten von unserem Chalet entfernt gewesen !!!

Zu Hause angekommen genossen wir noch unseren Strand daheim, und beschlossen, am Abend eine Pizza für uns beide zu holen.
Als Nachspeise kosteten wir uns durch die mitgebrachten Früchte, besonders der „Goldene Apfel“ schmeckte herrlich. Hartes Fruchtfleisch an einem kleinen Kern, süß und angenehm säuerlich zugleich, einfach phänomenal.

Zur Sicherheit wieder den Wecker gestellt – vielleicht gibt’s dann am Dienstag einen richtigen Sonnenaufgang ohne Regen und Bewölkung!

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