S E Y C H E L L E N

Praslin, La Digue und Mahé – Juwelen im Indischen Ozean

Fr. 27.8. Letzter Tag unseres Traumurlaubes auf den Seychellen

Posted by m.g.tischler - 27. August 2010

Nachdem wir es in der Nacht nicht geschafft haben, auf das Ergebnis des Rapid Spieles zu warten, waren wir beide schon um 05:00 munter und schauten aufs Handy. Danke Verena für die lückenlose Information – juchuuuu – wir sind in der EL-Gruppenphase!!!
Folglich blieben wir vor Freude gleich munter, Gerhard schnappte sich den Laptop und marschierte ein paar Schritte zur Rezeption nach vor, wo W-LAN funktioniert, um alles genau nachzulesen.
Ich wollte den letzten Sonnenaufgang nicht versäumen und landete zeitgerecht am Strand. Einige Wolken am Himmel, aber für einen schönen Abschied reichte es immer noch.
Ein kleines erstes Früstück um sieben, dann noch mal ins Bett, denn dieser Tag und die darauffolgende Nacht wird ganz schön lang werden.
Am Vormittag spazierten wir auf unserem Piratenstrand noch mal nach Süden und Norden so weit man kann, um letzte Fotos zu schießen.
Bei meiner „Lieblingspalme“ trafen wir einen netten älteren Herrn, einen Engländer, der mit einer Seychelloise verheiratet ist. Täglich geht er dort mit seinen vier Hunden baden und spielen im Wasser.
So ging auch der Vormittag viel zu rasch vorbei. Wir schnappten uns noch einmal die Schnorchelausrüstung und warfen uns in die Fluten. Ich traf wieder auf den kleinen frechen bunten Fisch, der mich wieder voll attackierte, um dann ca. einen halben Meter vor mir wieder umzukehren. Allzuviel gab es heute nicht zu sehen, das Meer war ziemlich unruhig und wild.
Koffer packen, ein bisschen noch bei 44° in der Sonne bei einer kühlen Brise braten, und warten …
Um 22:50 wird uns ein Fahrer von CTS mit einem Kleinbus abholen und zum Flughafen in Mahe bringen.
Geplanter Start der Maschine ist um 01:50, und um 13:45 sollten wir wieder in Wien landen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge … dieser Urlaub war wirklich ein Traum, aber trotzdem freuen wir uns auch schon auf all unsere Lieben zu Hause.

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Do. 26.8. Ruhetag

Posted by m.g.tischler - 26. August 2010

Einzig um 07:40 wieder in den Bus und ins Spital an der Anse Royal, weil bei Gerhards Verletzung die Nähte raus mussten.
Auch diese letzten zwei Busfahrten überstanden wir heil.
Eine letzte Ration Wasser noch eingekauft bei unserem kleinen Minimarkt, den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich am Strand und im angrenzenden “ Garten“.
Unsere Gedanken wandern immer öfter nach Hause – was wir wohl am Wochenende das erste Mal wieder zu Hause essen werden ??? Ein ganz normales Butterbrot mit einem Nespresso … ein Salamibrot , … dunkles Brot, Brot, Brot … etwas Herrliches, wenn man fast drei Wochen lang ohne auskommen muss …
Heute verbringen wir den letzten Abend auf unserer Terrasse mit einem Fläschchen „Smirnoff Ice“ (in memoriam Marta und Pat *ggg*, bei den beiden hatte ich dieses köstliche Getränk kennengelernt … ) und werden Rapid die Daumen drücken, nur wird es durch die zweistündige Zeitverschiebung ganz schön spät werden 🙂

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Mi. 25.8. Botanischer Garten & „Shopping“ in Victoria

Posted by m.g.tischler - 26. August 2010

In der Nacht gab es heftigen Regen und starken Wind. Der Himmel in der Früh grau in grau. So beschlossen wir, dieses etwas „kühlere“ Wetter für den letzten Ausflug nach Victoria zu benutzen.
Ca. 5 Stationen vor dem zentralen Busbahnhof stiegen wir im Vorort „Mont Fleuri“ aus, und besichtigten den Botanischen Garten. Einmal noch die riesige „Coco de Mer“ anschauen, Aldabra Riesenschildkröten beobachten, tolle Blüten und fruchttragende Bäume, einen „Seerosenteich“, viele endemische und „importierte“ Bäume, deren Blüten unbeschreiblich duften. Allen voran und unschlagbar sind die Frangipani Bäume und Sträucher, mit den wunderschönen weiß-gelb duftenden Blüten.
Nachdem wir alle Bereiche des gepflegten Gartens abgegrast hatten, marschierten wir wieder in der gewohnten Hitze (trotz ziemlicher Bewölkung) Richtung Zentrum um noch so einige Mitbringsel und kleineren Geschenke zu besorgen.
Zur Belohnung gabs dann noch ein Eis, bevor wir um halb vier wieder den Bus Nr. 5 nach Hause nahmen, der in gewohnt „flotter“ Art durch die kurvige Küstenstraße in den Süden Mahes raste …

Ein seltsam helles Licht über dem Meer, das sich alle paar Minuten veränderte, irritierte uns beim Abendessen – es war Vollmond!
Also Nudeln kalt werden lassen und einige Fotoversuche starten …

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Di. 24.8. Sainte Anne Marine National Park und Insel Moyenne

Posted by m.g.tischler - 24. August 2010

Herrlicher Sonnenaufgang, fast keine Wolken knapp über dem Horizont!
Um 08:00 wurden wir von einem CTS Kleinbus abgeholt und fuhren bis zum Hafen. Dort lernten wir unseren Betreuer Steven kennen, lachten gemeinsam über eine „Horde“ Italiener, die in ein größeres Boot verfrachtet wurden, und stiegen schlussendlich mit 13 anderen Gästen in ein Glasbodenboot ein.
Steven spricht deutsch und englisch, und ist ein echt lustiger Kerl.

An einigen riesigen Schiffen vorbei (u.a. einem indischen Militärschiff) gings hinaus Richtung Insel Moyenne.
Auf halben Weg wurden Fische gefüttert – viele kleine, ein paar interessante dabei, aber das wars dann auch schon.
Auf der Insel  gabs einen kurzen Rundgang zu alten Piratengräbern, einem Aussichtsfelsen, und dann stand endlich Schnorcheln auf dem Programm.
Dazu mussten wir wieder aufs Boot, um zu den besseren Gründen auf der anderen Seite der Insel zu gelangen. Verschiedenste Korallen in braun, grün und hellblau gab es zu sehen, und einige der mir schon bekannten Fische, aber etwas größer als sonst.
Leider musste Gerhard am Boot bleiben, konnte aber von dort auch einiges beobachten und entdeckte durch den Glasboden einen Stachelrochen, der sich gottseidank bei mir nicht blicken ließ …
Nach einer guten Stunde waren wieder auf der Insel zurück, weil in einem gemütlichen offenen „Restaurant“ ein großes Buffet mit Hauptspeisen angerrichtet war, und die Nachspeise schmeckte auch echt gut!
Ausgiebige Siesta am Strand, am späten Nachmittag bestiegen wir wieder unsere Boote, lachten und sangen kreolische und internationale Lieder mit Steven, hörten einige “Gschichtln“ aus seinem Leben in der Schweiz und am späten Nachmittag waren wir wieder „zu Hause“.
Schön langsam spukt uns auch schon der Abschied im Kopf herum – nur noch drei volle Tage und dann geht’s am Freitag Abend um 23:00 Uhr ab zum Flughafen Mahe …

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Mo. 23.8. „Zu Hause“

Posted by m.g.tischler - 23. August 2010

Um sechs wurden wir heute wieder ohne Wecker munter, um diesmal zu zweit in den Sonnenaufgang zu beobachten.
Am Vormittag ist das Meer vor unserer Haustür sehr ruhig und glasklar. Also Schnorchel und Aquaschuhe herausgeholt und los gings – leider alleine, Gerhard musste am Strand zurückbleiben.
Die Sonnenstrahlen brechen unter Wasser, tanzen auf den Korallen und am Sandboden und “verzaubern“ alles! Einige Fische, die ich schon gesehen hatte, schwammen mit mir und je tiefer das Meer wurde, um so schöner und bunter wurden meine Begleiter.
Ein kleiner lustiger bunter ca. 20 cm langer Geselle sah in mir einen „Eindringling“ in sein Reich, schwamm geradewegs auf mich in Augenhöhe zu und öffnete sein Maul. Doch gottseidank ca. einen halben Meter vor mir dürfte ich ihm dann doch als Gegner zu groß gewesen sein, und er machte kehrt. Dieses Spiel wiederholte sich noch einige Male, und irgendwann gab er auf …
Nach einer Stunde reichte es dann und ich kehrte müde vom ewigen „gegen den Strom“ schwimmen an den Strand zurück.
Nachdem wir nicht essen gehen wollten und am Markt genug eingekauft hatten, wurde dann am Abend gekocht, Nudeln mit Tomatensauce und Thunfisch, mit Zwiebel und Karotten – und das gleich in großer Menge, damit wir in den nächsten Tagen auch etwas zu futtern haben, das wir nur aufwärmen müssen.

Wir freuen uns schon auf morgen, haben bei CTS (anders geht’s nicht – alles Naturschutzgebiet) einen Tagesausflug gebucht und fahren „schauen und schnorcheln“ mit einem Glasbodenboot durch den Sainte Anne Marine National Park. Mit Buffet und BBQ auf der Insel Moyenne.

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So. 22.8. Hospital und Anse Royal

Posted by m.g.tischler - 22. August 2010

Um 07:40 nahmen wir wieder den Bus, um ca. 6 km Richtung Norden zum Spital  zu fahren, weil ein Verbandswechsel durchgeführt werden musste. Eine der seltenen gemütlichen Busfahrten, wo man nicht nach fünf Minuten schon Verspannungen in den Schultern, und Krämpfe in der Arm- und Beinmuskulatur spürt!
Im „Spital“ nur ca. eine halbe Stunde  gewartet, alles in Ordnung, Wunde schon schön verheilt.
Gleich gegenüber liegt ein schöner Strand, die Anse Royal, die wir natürlich sehen mussten.
Mittlerweile sieht aber schon fast eine Bucht wie die andere aus, außer es gibt dort wirklich etwas Einzigartiges ;-).
Nach einer der schon gewohnten irren Fahrten an der Küste entlang nach Hause, stapften wir unseren Strand entlang nach Norden bis zu einer Felsformation, die von oben einen wunderbaren Ausblick gewährt.
Ein Spaziergang durch „unseren“ Garten vor und hinter dem Haus wurde auf Fotos festgehalten …
Unsere Spezialmischung für einen Nudelsalat mit Tomaten, Gurken, Zwiebel und Käse schmeckte zu Mittag super und die 2. Hälfte davon gabs dann noch am Abend.

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Sa. 21.8. Markttag in Victoria, der kleinsten Hauptstadt der Welt

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Das wollten wir uns nicht entgehen lassen!
Um 06:15 (ohne Wecker!) schnell noch an den Strand – Sonnenaufgang (mit teilweiser Bewölkung) fotografieren, dann ein Minifrühstück und rein in den öffentlichen Bus Nr. 5 um 07:40. Eine wilde Fahrt in diesem voll besetzten, lauten, scheppernden Gefährt auf der schmalen Küstenstraße … nur nicht beim Fenster rausschauen, oder besser nur auf die Bergseite … riesige Jackfruit Bäume, kleine liebe Häuser, oft auch sehr armselige Wellblechhütten, … wir kamen nach einer echt „heißen“ Stunde Fahrt in Victoria an.
Fanden den Marktplatz und stürzten uns hinein, hauptsächlich zum Fotografieren und erst vor dem Heimweg deckten wir uns mit Obst und Gemüse ein, der frische Fisch wurde nur fotografiert … 🙂
Am Busbahnhof noch schnell Nudeln, Tomatensauce, Thunfisch (aus der Dose) und Wasser gekauft, und zwei Stunden später begann die wilde Fahrt Richtung Süden mit Blick auf das teilweise sehr steil abfallende felsige Ufer.
Zur „Belohnung“ verbrachten wir den sonnigen Nachmittag gemütlich mit Lesen in unserem Garten auf unseren Liegen und genossen am Abend ein gemütliches Essen zu Hause.



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Fr. 20.8. Transfer von La Digue über Praslin nach Mahe

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Mit der kleineren Cat Roses dauerte die Fahrt nach Praslin nur ca. eine Vietelstunde, danach zwei Stunden Warten auf die Abfahrt der größeren Cat Cocos, die uns in ziemlich wilder und wackelnder Art nach Mahe, unserer letzten Insel brachte.

Der Transfer mit Creol Travel Service zu den Chalets d´Anse Forbans klappte einwandfrei und um ca. 17:00 waren wir in unserer letzten Villa. Herrlich am Rand der kleinen Siedlung mit fünf Häusern gelegen, direkt am Strand, vor unserer Nase ein von der Naturschutzorganisation gekennzeichnetes Schildkrötennest, Essensvorräte im Eiskasten, alles herrlich sauber und nett – wir können mit unserer Quartierwahl in diesen drei Wochen voll zufrieden sein!

Wie fast jeden Tag (ohne Internetverbindung) –fielen wir früh und echt müde von der „Schauklerei“ auf den Schiffen in die Betten!
P.S.: Herrlich weiche Matratzen, nachdem wir auf La Digue auf den härtesten Rosshaarmatratzen dieser Welt geschlafen  –  oder auch nicht –  haben … 🙂

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Do. 19.8. Radtour zur Anse Severe, Anses Patates und Anse Gaulettes

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Durch La Passe Richtung Norden, an der Anse Severe vorbei, steil bergauf zur Anse Patates, und weitere unzählige Steigungen und abfallende Strecken bei großer Hitze und Luftfeuchtigkeit ließen uns bald wieder mit den Rädern umkehren, wobei Gerhards Kondition natürlich um Eckhäuser besser war als meine (nichtvorhandene). Also verbrachten wir an der Anse Severe ein paar schöne Stunden, spielten mit einer kleinen Bronze-Eidechse und genossen den letzten Tag auf La Digue.
Zurück bei unserer Villa Creole schnappte ich mir den Fotoapparat und ging durch unserern Vorgarten zum Strand, als ich plötzlich von einem aufgeregten Hausdiener geholt wurde. „Come on, take a T-Shirt, come to the doctor … your man … hospital …!“ Nach einigen Schrecksekunden wusste ich, dass da etwas nicht stimmte. Zurück beim Haus sah ich Gerhard mit einem Geschirrtuch um die linke Hand gewickelt, in der Türe stehen. Gottseidank, er steht wenigstens … waren meine ersten Gedanken … !
Beim Auskratzen des letzten Restes einer Kokosnuss rutsche er mit dem spitzen Messer ab stach sich unterhalb des Daumens ins Fleisch und blutete stark.
Ab mit dem (kostenlosen) Taxi ins Spital, drei Nähte geholt, und eine halbe Stunde später wieder zu Hause!
Gottseidank kaum Schmerzen, aber mit dem Baden und vor allem Schnorcheln ist es für Gerhard jetzt vorbei!

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Mi. 18.8. Durch den L´Union Estate und zur Anse Source d`Argent

Posted by m.g.tischler - 21. August 2010

Marta und Pat wurden in der Früh abgeholt, und nun hieß es tatsächlich Abschied nehmen, mit dem Versprechen, uns möglicherweise zu Ostern im nächsten Jahr wiederzusehen. Florenz ruft …

Wir bestiegen unsere Drahtesel, fuhren nur einge Minuten, besichtigten einen uralten Friedhof mit Gräbern aus dem 18. Jhdt., eine Kopramühle, eine Vanilleplantage, ließen einen geschmückten Ochsenkarren mit einem Hochzeitspaar vorbeifahren und gelangten nach 10 Minuten Fußmarsch zum wohl angeblich meistfotografiertesten Felsen am berühmten Strand von La Digue.
Von Einsamkeit keine Rede mehr, viele Tagestouristen vor allem Italiener, bevölkerten die vielen Strandabschnitte. So marschierten wir bis an südliche Ende und hatten die allerletzte Bucht wieder für uns allein. Wir blieben fast bis zum Sonnenuntergang, genossen die Ruhe, das Glitzern des Meeres, plauderten mit einem Seychelloise, genossen es, fast alleine den sandigen Weg zurück durch die vielen Granitfelsen zu den Rädern zu stapfen.

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